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Informationen zum neuen PHV-Design
Bedienhilfen
Hohe Dialysequalität heißt in den PHV-Dialysezentren nicht nur medizinische Behandlung auf hohem Niveau sowie Einsatz modernster Technik und bester Verbrauchsmaterialien. Unter guter Dialysequalität versteht die PHV auch die fachgerechte Pflege und Betreuung der Patienten. Daher schult die PHV kontinuierlich ihr Personal und fördert die Fähigkeit, dem Patienten Zuwendung und Nähe zu geben.
Freundlichkeit und qualifiziertes Handeln prägen den Umgang mit den Patienten und das Miteinander in den PHV-Dialysezentren. Die PHV bietet alle Formen und Verfahren der Nierenersatztherapie an. Um die Dialysepflichtigkeit chronisch nierenkranker Patienten so lange wie möglich hinauszuzögern bzw. zu verhindern, engagiert sie sich für eine frühzeitige enge Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Nephrologen in der Prädialyse. Hierzu veranstaltet sie gemeinsam mit ihren kooperierenden Fachärzten Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen.
Die Stiftung legt großen Wert auf die Transplantation und fördert die Heimdialyse, da diese für die Patienten häufig mit einer besseren Lebensqualität und größerer Eigenständigkeit verbunden ist. Mit speziellen Programmen und Maßnahmen hat die PHV die Zahl der Heimdialysepatienten in den letzten Jahren stetig erhöht. So wurden insbesondere überregionale Trainingszentren eingerichtet, um Patienten und Angehörige im gewählten Heimdialyseverfahren zu trainieren. Die Zahl der von der PHV betreuten Patienten, die in ihrem häuslichen Umfeld dialysieren, liegt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.
Die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Tätigkeit niedergelassener Ärzte werden immer schwieriger. Insbesondere in der Nephrologie ist der finanzielle Aufwand für das Einrichten und Betreiben eines Dialysezentrums mit sehr hohen finanziellen Risiken für den freiberuflich tätigen Arzt verbunden. Das PHV - Kooperationsmodell bietet dem Arzt eine gute partnerschaftliche Lösung.
Durch eine Kooperation mit der PHV kann der Arzt freiberuflich und selbstständig tätig sein, ohne risikoreiche Investitionen tätigen zu müssen. Gleichzeitig kann er die Vorteile und Dienstleistungen eines großen Verbundes nutzen, ohne in seinen ärztlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen in Abhängigkeit zu geraten. Die PHV baut das Dialysezentrum und übernimmt die Verwaltungs- und Steuerungsaufgaben des Zentrums. Außerdem stellt die Stiftung die Pflege mit spezialisiertem Personal sicher. Der Arzt kann sich voll auf die Medizin und seine Patienten konzentrieren und dabei Materialien und Verfahren frei nach medizinischen Kriterien wählen.
Das Verbundsystem der PHV ermöglicht dem Arzt Qualitäts- und Leistungsvergleiche mit den anderen Zentren. Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Strategieberatung und Unterstützung in der Startphase runden das Leistungspaket ab. Die Zusammenarbeit basiert auf vertrauensvoller Partnerschaft.
Nähere Informationen zu dem Kooperationsmodell der PHV.
Größe und Leistungsfähigkeit der PHV sind wichtige Voraussetzungen für die Wirtschaftlichkeit ihrer Dienstleistungen. Prozessoptimierung und systematische Vergleiche der Zentren helfen der PHV die jeweils effektiven Strukturen vorzuhalten. Der zentrale Einkauf sichert günstige Beschaffungspreise für Geräte und Verbrauchsmaterialien.
Zudem kann die PHV dank einer eigenen Beschaffungsstelle für Arzneimittel dialysespezifische Medikamente direkt beim Hersteller kaufen. Für die Krankenkassen bedeutet dies eine unmittelbare finanzielle Entlastung bei der Versorgung von Dialysepatienten mit Arzneimitteln. Die Gemeinnützigkeit und damit verbunden die fehlende Gewinnerzielungsabsicht stellen gleichzeitig sicher, dass Verbesserungen bei der Wirtschaftlichkeit unmittelbar der Qualität der medizinischen Leistungen, der Versorgung der Patienten und den Kostenträgern zugute kommen. Qualität und Wirtschaftlichkeit gehören für die PHV eng zusammen.
Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz brauchen eine gut abgestimmte Behandlung und Versorgung. Dialysepflichtige Patienten werden überwiegend ambulant in Dialysezentren oder zu Hause versorgt. Bei gesundheitlichen Komplikationen können jedoch auch stationäre Krankenhausaufenthalte erforderlich werden. Die PHV kooperiert über ihre Zentren an vielen Standorten eng mit den umliegenden Krankenhäusern.
Verfügt das örtliche Krankenhaus über keine eigene Dialyseeinrichtung, so können Dialysepatienten, die wegen einer anderen Erkrankung stationär aufgenommen werden müssen, dennoch dort behandelt werden. Die Dialyse wird dann vom PHV-Zentrum entweder im Krankenhaus oder - nach Transport des Patienten - in den Räumen des PHV-Zentrums durchgeführt. Der Patient hat dadurch den Vorteil, wohnortnah im Krankenhaus versorgt zu werden.
Das Krankenhaus vor Ort kann sein Behandlungsangebot auf Dialysepatienten ausweiten, ohne zusätzlich durch Investitions- oder Betriebskosten für diesen Bereich belastet zu werden. Die PHV übernimmt diese und rechnet die Dialysekosten direkt mit den Krankenkassen ambulant ab.
Verfügt das Krankenhaus über eine eigene Dialyseeinrichtung, so kann die PHV die Dialysen auch als interner Dienstleister für das Krankenhaus erbringen. Durch die Umsetzung des Managementkonzeptes der PHV im Krankenhaus sind vielfach Rationalisierungseffekte zu erreichen, die eine Kostenentlastung bewirken. Angesichts knapper öffentlicher Investitionsmittel im Krankenhaus stellt das PHV-Konzept gleichzeitig sicher, dass modernste Ausstattung und Geräte in der Krankenhausdialyse eingesetzt werden können.
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