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Informationen zum neuen PHV-Design
Bedienhilfen
Manche Patienten mit Niereninsuffizienz klagen über trockene Haut und Juckreiz. Die Haut kann dünn und verletzlich sein. Schon leichte Berührungen führen in diesem Fall zu kleineren Hautschäden. Der Juckreiz kann auf bestimmte Hautareale begrenzt sein oder die ganze Haut betreffen. Er tritt vorübergehend oder dauerhaft auf, nur außerhalb der Dialysebehandlung oder immer. Er zwingt die Patienten, sich zu kratzen, wodurch die ohnehin beanspruchte Haut weiter leidet.
Besonders wichtig ist es, alle Stoffwechselvorgänge auf ein bestmögliches Maß einzustellen. Zusätzlich sind pflegende Substanzen empfehlenswert. Eine Körperlotion oder das Waschen mit leicht essighaltigem Wasser kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Empfehlenswert sind auch milde Präparate auf Basis von Kamille- oder Salbeiauszügen. Ergänzende Hinweise bieten die Ausführungen zum Thema Hygiene und Körperpflege.
Bei starkem, über den ganzen Körper verteilten Juckreiz sollte der Versuch einer Linderung mit ultravioletter Bestrahlung unternommen werden. Hautreizende Waschzusätze und Seifen sind zu vermeiden, und auch alkoholhaltige Lösungen wie Franzbranntwein sollten nicht verwendet werden. Die erste Erfrischung solcher Lösungen mag zwar gut tun, auf Dauer trocknet die Haut jedoch zusätzlich aus. Selten ist trockene, juckende Haut auf eine allergische Reaktion im Zusammenhang mit der Dialyse zurückzuführen. Arzt und Pflegekräfte in der Dialyse sollten aber dennoch über alle vorhandenen Allergien eines Patienten informiert werden.