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Über ein Drittel aller Diabetiker entwickeln als Folge des Diabetes eine Nierenschädigung, eine so genannte diabetische Nephropathie. Ursache ist ein länger bestehender zu hoher Blutzuckerspiegel, der in den Nieren die feinen Blutgefäße in den Nierenkörperchen schädigt. In der Frühphase der Schädigung zeigt sich dies an kleinsten Eiweißmengen im Urin (Mikroalbuminurie). Dieses Eiweiß (Albumin) kann mit Harnteststreifen nachgewiesen werden.
Alle Diabetes-Patienten sind als Gruppe mit erhöhtem Risiko zu betrachten. Besonders risikoreich ist es, wenn ein Diabetiker zusätzlich unter hohem Blutdruck leidet.
Bei Typ-2-Diabetikern besteht der Diabetes in der Regel über einen längeren Zeitraum (manchmal Jahrzehnte), bis sich die Nierenerkrankung entwickelt.
Studien belegen, dass eine optimale Bluthochdruck- und Blutzuckereinstellung Auftreten und Fortschreiten einer diabetischen Nephropathie verzögern und möglicherweise sogar verhindern können.