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1.6. Transplantation

Ob ein Patient für eine Transplantation infrage kommt, wird mit zahlreichen Voruntersuchungen abgeklärt. Die Koordinierung dieser Untersuchungen bei unterschiedlichen Fachärzten übernimmt der PHV-Dialysearzt. Erst wenn ein Patient sich für die Transplantation als geeignet erweist, kann er auf der Warteliste der Organvermittlungsstelle Eurotransplant eingetragen werden. Dort werden die Spenderorgane, von denen es immer noch weniger gibt als benötigt werden, auf die wartenden Patienten verteilt.

Jede Spenderniere wird von der Organvermittlungsstelle auf die größtmögliche Übereinstimmung mit den möglichen Empfängern in der Datenbank abgeglichen. Die Wartezeit hängt somit weniger von der Dauer ab, in der sich ein Patient in der Datenbank befindet, sondern vielmehr davon, wie ein mögliches Transplantat passen könnte. Ist ein geeigneter Patient gefunden, sind erneut verschiedene Tests nötig, die klären sollen, ob das Organ wirklich gute Voraussetzungen hat, vom Körper des Empfängers angenommen zu werden.

Nach einer Transplantation kann es zwei bis drei Wochen dauern, bis die Niere richtig arbeitet. Aber auch wenn die Niere gut angenommen wurde, besteht für den Patienten weiterhin die Gefahr, dass das Organ abgestoßen wird. Um dieses Risiko zu minimieren, muss ein transplantierter Patient dauerhaft so genannte immunsuppressive Medikamente Immunsuppressiva einnehmen, die eine Abstoßungsreaktion verhindern.

Wer mehr über die Nierentransplantation erfahren möchte, kann die Broschüre „Nierentransplantation. Ratgeber für Patienten“ unter folgender Adresse bestellen:

Bundesverband Niere e.V.
Weberstraße 2
55130 Mainz
Telefon: 06131-85 152
Telefax: 06131-83 51 98
E-Mail: geschaeftsstelle@bnev.de
Internet: www.bundesverband-niere.de

Weitere Informationen zum Thema Organspende und Transplantation finden Sie auf der Webseite der Deutschen Stiftung Organtransplantation: www.dso.de