Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen nach wie vor die häufigste Todesursache in den Mortalitätsstatistiken westlicher Industrienationen dar.
Allein in Deutschland sterben jedes Jahr ca. 350.000 Menschen an Herzinfarkt und Schlaganfall. Bei vielen ließe sich dies vermeiden, wenn die dafür verantwortlichen Risikofaktoren frühzeitig entdeckt und behandelt werden würden. Ein zu hoher LDL-Cholesterinspiegel, eine zu hohe Triglyceridkonzentration aber auch ein erhöhtes Lipoprotein (a) gelten neben weiteren bekannten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als wegweisende Progressions- und Prognosefaktoren. Lipoprotein (a) tritt darüber hinaus als eigenständiger Risikofaktor zunehmend in den diagnostischen und therapeutischen Vordergrund.
