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DIPS-Studie

DIPS - eine Studie zur Händedesinfektion und Infektionssurveillance

Dialysepatienten unterliegen unter anderem aufgrund ihres permanenten Gefäßzuganges einem erhöhten Infektionsrisiko. Ziel der DIPS-Studie ist es, die dialyseassoziierten Infektionsraten bei Dialysepatienten durch Schulungen zu Händehygiene und anderen hygienerelevanten Prozessen weiter zu senken. Daher engagiert sich die PHV als Exklusivpartner in der ambulanten Dialyseversorgung am DIPS-Studienprojekt der Berliner Charité.

Was ist der Zweck der DIPS-Studie?

Mittels intensivierter Personalschulungen will die Studie die Umsetzung von Empfehlungen zur Händehygiene und anderen hygienerelevanten Prozessen in der ambulanten Versorgung von Dialysepatienten weiter fördern. Die Dialysezentren nehmen im Rahmen der Studie an den folgenden Maßnahmen teil:

-          Schulung des Dialysefachpersonals zu Händehygiene und anderen hygienerelevanten Prozessen in der Dialyse

-          Bereitstellung von Informationsmaterial für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige zu häufigen Infektionsrisiken, Infektionsursachen und Infektionszeichen im Rahmen der Dialysebehandlung

-          Durchführung von Händedesinfektions-Compliance-Beobachtungen mit regelmäßigen Feedbackveranstaltungen für das Dialysefachpersonal

Zusätzlich beteiligen sich die Dialysenzentren der PHV an einem sogenannten Infektions-Surveillance-System für dialyseassoziierte Infektionen in der ambulanten Versorgung. Im Rahmen der Infektionssurveillance werden dialyseassoziierte Ereignisse und Infektionen, die in Rahmen der Dialysebehandlung aufgetreten sind, monatlich gezählt und dokumentiert.

Worin liegt der Nutzen einer Teilnahme der Dialysezentren an der DIPS-Studie?

Durch die Teilnahme unserer Dialysezentren an der DIPS-Studie tragen wir wesentlich dazu bei, dass Hygienemaßnahmen besser verstanden und umgesetzt werden. Damit sollen dialyseassoziierte Infektionen in der ambulanten Versorgung weiter reduziert und die Patientensicherheit verbessert werden. Die Patienten profitieren allgemein von der intensiven Schulung des Pflegepersonals über Hygienemaßnahmen und Infektionsvermeidung.

Wer sind die Partner in der DIPS-Studie?

Neben Charité und PHV ist die Techniker Krankenkasse als weiterer Partner an der DIPS-Studie beteiligt. Geleitet und durchgeführt wird die DIPS-Studie von dem Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité in Berlin. Die Finanzierung ist durch die Förderung des Innovationsausschusses des Bundesgesundheits-ministeriums vollständig sichergestellt.

Dauer der Studie:

Die Projektlaufzeit von DIPS beträgt insgesamt 3 Jahre, vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2022. Die aktive Studienphase in den Dialysezentren selbst hat am 01.10.2019 begonnen und endet am 30.09.2021. In dieser Phase werden die oben beschriebenen Maßnahmen und Aktivitäten in den Dialysezentren der PHV durchgeführt (z.B. Schulungen des Dialysefachpersonal, Händedesinfektions-Compliance-Beobachtungen).

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

Weitere Informationen zur DIPS-Studie stehen in Form eines Informationsschreibens in den Dialysezentren zur Verfügung.

 

Ihr Ansprechpartner innerhalb der PHV:

Chris Graf-Allgeier, Abteilungsleiter Hygiene und Arbeitsschutz

Nehringstraße 17

61352 Bad Homburg v.d.H

Mail: hygiene@remove-this.phv-dialyse.de

 

Ihre Ansprechpartner am Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité:

Prof. Dr. med. Christine Geffers | Dr. med. Beate Weikert | Dr. med. Tobias Kramer

Institut für Hygiene und Umweltmedizin

Hindenburgdamm 27

12203 Berlin

dips-studie@remove-this.charite.de