Perspektivwechsel im Dialysealltag
PHV-Trikottausch geht in die zweite Runde
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PHV-Zentrale wechseln für einen Tag ihren Arbeitsplatz und lernen den Alltag in den Dialysezentren aus nächster Nähe kennen. Auch die beiden PHV-Vorstände, die Mitglieder der Geschäftsleitung und weitere Führungskräfte der Zentrale beteiligen sich am Trikottausch.
Wie sieht ein Arbeitstag in einem PHV-Dialysezentrum tatsächlich aus? Welche Abläufe müssen ineinandergreifen, damit die Versorgung der Patientinnen und Patienten zuverlässig funktioniert? Und welche Herausforderungen begegnen den Teams dabei im Alltag? Antworten darauf erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PHV-Zentrale, die sich am „Trikottausch“ beteiligen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr führt die PHV das Austauschformat nun zum zweiten Mal durch.
Für einen Tag verlassen Kolleginnen und Kollegen der Zentrale ihren gewohnten Arbeitsplatz und wechseln in eines der PHV-Dialysezentren. Dort begleiten sie die Teams bei ihrer Arbeit, lernen die Abläufe vor Ort kennen und unterstützen nach Anleitung bei unterschiedlichen Tätigkeiten. Vor allem aber kommen sie miteinander ins Gespräch. Der Perspektivwechsel soll dazu beitragen, die unterschiedlichen Arbeitswelten innerhalb der PHV noch stärker miteinander zu verbinden. Denn viele Entscheidungen und Prozesse, die in der Zentrale vorbereitet und begleitet werden, wirken sich unmittelbar auf die Arbeit in den Dialysezentren aus. Umgekehrt sind die Erfahrungen aus den Zentren wichtig, um Abläufe und Unterstützungsangebote der Zentrale praxisnah weiterzuentwickeln.
„Man kann viele Prozesse beschreiben und darüber sprechen. Aber ein Tag im Dialysezentrum vermittelt Verständnis dafür, was unsere Kolleginnen und Kollegen täglich leisten und unter welchen Rahmenbedingungen sie arbeiten“, betont Claudia Straub, Vorstandsvorsitzende. Genau dieser unmittelbare Einblick sei für die Zusammenarbeit zwischen Zentrale und Zentren besonders wertvoll.“ Auch Henning Horst, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, ist überzeugt: „Der Trikottausch ist keine Besichtigung. Es geht darum, zuzuhören, Fragen zu stellen und den Arbeitsalltag vor Ort wirklich kennenzulernen. Daraus entsteht ein besseres Verständnis füreinander – und oft auch ein neuer Blick darauf, was wir in der Zusammenarbeit konkret verbessern können.“
Dass der Trikottausch inzwischen in die zweite Runde geht, zeigt, dass sich das Format innerhalb der PHV etabliert hat. Er schafft Raum für genau diese Erfahrungen – und bringt Kolleginnen und Kollegen zusammen, deren Arbeitsplätze zwar unterschiedlich aussehen, deren Arbeit aber demselben Ziel dient: einer verlässlichen und hochwertigen Versorgung der Patientinnen und Patienten.

